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Norwegen- ein ganz besonderes Erlebnis

 

Am 09. Juni diesen Jahres war es endlich soweit, unser Norwegen-Austausch sollte beginnen. Kurz nach sieben am Morgen trafen wir uns am Hauptbahnhof und traten unsere Zugfahrt nach Berlin an. Alle waren aufgeregt und freuten sich sehr auf ihre Gastfamilie und Freunde, welche uns zuvor im März hier in Gera besucht hatten. Nachdem alle Probleme mit Zoll, Gepäck und Sitzplätzen geklärt und die letzten Gastgeschenke im Duty-Freeshop gekauft wurden, ging es voller Vorfreude los, gen Norwegen. Strömender Regen und eine 7 stündige Busfahrt waren die ersten Stimmungskiller die uns bevorstanden. Nebenbei wurde per Radioliveticker das Deutschland-Portugal-Spiel gespannt verfolgt – natürlich auf Norwegisch. Gegen Mitternacht kamen wir dann schließlich erschöpft aber Glücklich bei unseren Familien an. Den nächsten Tag durften wir frei gestalten. Von Bergwanderungen über Bootsfahrten bis hin zu Fischen war alles dabei. Der darauf folgende Montag war unser erster Schultag in Sauda. Eine Powerpoint Präsentation und ein gemeinsames Volleyballspiel schlossen die Sache ab und danach erkundeten wir auf eigene Faust die Stadt am Fjord und genossen die Zeit in der neuen Kultur. Am Dienstag haben wir das Wasserkraftwerk in Sauda erkundet. Ausgestattet mit Helmen und Warnwesten fuhren wie einen Kilometer in den Berg hinein. Einer der Mitarbeiter führte uns herum und erklärte uns alles Nötige über die Funktionen, und die Entstehungdes Kraftwerkes. Am folgenden Tag stand uns ein ganz besonderes Erlebnis bevor, eine Kanufahrt. Auf einem Fluss, schipperten wir knappe 90 Minuten zu unserem Ziel, bei dem ein BBQ stattfinden sollte. Da die Wassertemperatur des Flusses nicht mehr als 10°C betrug, war das Kentern zweier Kanus eine ziemlich kalte Angelegenheit, die wir zur Überraschung unseres norwegischen Guides mit Bravour meisterten. Spätestens beim anschließenden Lagerfeuer hatten sich alle wieder aufgewärmt und genossen das Beisammensitzen. Donnerstag war der Tag auf den wir alle gewartet haben. Endlich ging es mit dem Bus zum Preikestolen, einen Berg, welchen wir bis zu seiner Aussichtsplattform bestiegen. Der Anstieg war hart aber die atemberaubende Aussicht auf den in 603 Metern Tiefe liegenden Fjiord stellte die vergangen Anstrengungen in den Schatten und so traten wir nur wehmütig den Abstieg und die Heimfahrt an . Der letzte Tag in Sauda stand uns zur freien Verfügung und so nutzen wir unsere Zeit um eine etwas entferntere Stadt, Stavanger, zu erkunden.  Nach der 2 stündigen Überfahrt mit der Fähre besichtigten wir das Ölmuseum, indem man viele Dinge selbst ausprobieren konnte. Es wurde der Feueralarm auf einer Ölplattform geprobt und Taucherschutzanzüge angezogen. Danach ging es quer durch die Stadt, vom Hafen bis zur Shoppingmeile, je nach belieben. Die anschließende Abschiedsparty war nochmal ein Kracher, bis es dann mit nur sehr wenig Schlaf auf nach Bergen. Natürlich, wie sollte es in der niederschlagreichsten Stadt Norwegens auch anders sein, regnete es in Strömen. Dies hielt uns doch nicht davon ab den letzten verbliebenen Tag in der neu erkundeten Kultur zu genießen. Nach einer Hafenbesichtigung wurden die letzen Kronen ausgegeben und wer noch keine hatte, kaufte ein paar Souvenirs bevor es zurück ins Hostel ging. Unsere Rückreise verlief Reibungslos und so kamen wir alle am Sonntag wieder gut zu Hause an.

Die Reise nach Norwegen war für uns ein unvergessliches Erlebnis über das wir noch lange sprechen werden. Die einzigartigen Dinge, die wir dort auf ganz norwegische Art und Weiße erleben durften, haben jeden einzelnen um einige Erfahrungen reicher gemacht und sicher wird der ein oder andere ganz bald ein weiteres Abenteuer im schönen Norwegen antreten.

 

 

Norwegenfahrt